Saphir Inseln

Die Saphirinseln sind ein wahres Paradies. Milde Luft- und Meeresströme umspielen die kleine Inselgruppe, mit einer sanften Briese und machen die gleißend über dem Meer strahlende Sonne
erträglich.

Die größte der sechs Inseln, Kaua’ni, liegt ganz im Süden und beherbergt die größte Siedlung des Inselkönigtums.

Auf der zweitgrößten Insel, Mok’ai, östlich von Kaua’ni, befindet sich ein kleiner inaktiver Vulkan, in dessen dicht bewachsenem Krater die erstaunlichsten Früchte wachsen.

Das feuchtere Klima auf den nördlicheren Inseln Lua’ni und Oha’na begünstigt den Reisanbau. Auf Oha’na, der flachsten Inseln, lebt eine kleine Herde Wildpferde, die den
dortigen Bauern hin und wieder durch die Reisernte galoppieren.

Auf der ganz im Westen gelegenen, von dichtem Dschungel bewachsenen, Insel Vara’ni leben einige Elfen die einem Druidenzirkel angehören.

Das Bild aller Inseln wird von den zahlreichen, freilaufenden Hühnern geprägt, die jederzeit und jeder Orts Eier legen. Das jüngste Kind einer jeden Familie ist für die Eiersuche zuständig. In ein frisch gelegtes Hühnerei zu
treten ist auf den Saphirinseln eine alltägliche Begebenheit. Man sagt sogar, es bringe Unglück, wenn man einen ganzen Tag lang in kein Ei tritt. Wer in diesem Zusammenhang von einer Hühnerplage spricht, gilt als
schlecht erzogen. Als schlecht erzogen gelten auch die scheuen Zwergschweine, die an den Stränden der Saphirinseln beheimatet sind.

Zwischen den Inseln fahren täglich unzählige Transportschiffe, da der Bedarf an Gütern auf der Hauptinsel nur durch den Anbau von Früchten, Reis und anderem Getreide auf den anderen Inseln gedeckt werden kann –
denn wer will sich schon das ganze Leben lang nur von der Hauptnahrungsquelle, dem Fisch, ernähren?
Handel mit den unglaublich weit abgelegenen Saphir Inseln zu betreiben ist den meisten Kaufleuten zu anstrengend, erstaunliche Früchte hin oder her. Die Einwohner stört das nicht
weiter, wer weiß ob der Handel nicht noch ihren Frieden stören würde. Sie widmen sich lieber genügsam ihren zwei handwerklichen Leidenschaften: der Schmuckherstellung und dem Tätowieren.

Über die Saphiris, wie sich die Bewohner der Saphrinseln selbst nennen, herrscht zurzeit ein gütiger, aber noch junger Inselkönig. Wie seine Vorfahren schätzt und schützt er die Minderheit der elfischen Druiden auf Vara'ni.
Sowohl durch ihre Seherkäfte als auch durch die Beherrschung der Elementarmagie haben sich die Druiden schon über unzähliche Generationen hinweg als Berater der Königsfamilie
bewährt. Die restlichen Saphiris beäugen die Elfen immer mit etwas Skepsis, insbesondere, da sich die Druiden meist etwas von den Menschen isolieren – was sie sofort
verdächtig macht. Die Mystik, die mich und mein Volk umgibt, ist den Feldarbeitern nicht geheuer. Doch wie der Inselkönig wissen auch die Menschen um die erstaunliche Macht der Druiden, Vorhersagen zu treffen und
die Elemente zu beherrschen. Mischehen zwischen Menschen und elfischen Druiden sind unter der einfachen, menschlichen Bevölkerung jedoch immer noch verpönt.

Sofern nicht anders angegeben, steht der Inhalt dieser Seite unter Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 License